Gesellschaft zur Förderung der
Angewandten Informationsforschung e.V.

Martin-Luther-Str. 14
D-66111 Saarbrücken
Tel: +49 681 38951 0
Fax: +49 681 38951 40

 

 

 

 

 

 

 

GFAI Vorstand

Vorsitzende: Dagmar Fuchs

Mitgliedschaft in der GFAI

 Die GFAI (Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung an der Universität des Saarlandes) wurde im Jahre 1984 als gemeinnütziger Verein gegründet. Der Verein fördert lt. Satzung die angewandte Informationsforschung im Saarland und damit zusammenhängend den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden.

Die Gründungsmitglieder sind Firmen und Institutionen, die ein besonderes Interesse an der Förderung wissenschaftlicher Aktivitäten im Saarland (besonders in der Informationswissenschaft) haben und zum verstärkten Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis beitragen wollen.

An Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung nehmen zusätzlich Vertreter der Universität sowie des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft teil. Weitere Mitglieder (auch aus anderen Bundesländern) kommen aus dem Kreise der Unternehmen, die ein besonderes sachliches Interesse an den bearbeiteten Themen haben.

Die  GFAI hat als ausführendes Organ im April 1985 das IAI (Institut der GFAI an der Universität des Saarlandes) eingerichtet. Das Institut behandelt in Zusammenarbeit mit der Universität informations- und kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen. Durch praxisnahe Arbeiten wird die Anwendung der Ergebnisse in Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden gefördert (Wissens-  und Technologietransfer). Diese Fortschritte werden in geeigneter Form veröffentlicht.

Der Senat der Universität des Saarlandes hat nach Kenntnisnahme der Satzung dem IAI gestattet, den Beinamen "an der Universität des Saarlandes" zu führen. Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt das IAI und gewährt ihm im Rahmen der institutionellen Förderung eine jährliche Fehlbedarfsfinanzierung. Zusätzlich fördert es die Antragstellung bei der Europäischen Kommission sowie die Teilnahme an Messen.

Das IAI ist heute bekannt durch seine Software-Werkzeuge zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Textdokumenten (z.B. im Duden Korrektor), die gegenüber den derzeit auf dem Markt verfügbaren Systemen eine weitaus größere linguistische Intelligenz aufweisen, sowie durch maßgeschneiderte Lösungen zur Terminologie-, Konsistenz- und Stilprüfung, die zur Sicherung der Sprachqualität in vielen Unternehmen weltweit eingesetzt werden (CLAT-Software – Controlled Language Authoring Technology).

Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt des IAI ist die Inhaltserschließung von Textdokumenten und deren Klassifizierung für Bibliotheken, Fachinformationszentren und Verbände. So hat das IAI nicht nur neue Standards im Bereich der Textprüfung, sondern auch bei der automatischen Indexierung von Dokumenten gesetzt (AUTINDEX – automatische Indexierung).

Mit seiner Vielfalt an sprachtechnologischen Entwicklungen, Produkten und Dienstleistungen ist das IAI heute ein kompetenter Ansprechpartner der Industrie für Problemlösungen durch den Einsatz von Sprachtechnologie (language technology) und Sprachtechnik (language engineering).

Was bietet eine Mitgliedschaft in der GFAI e.V.?

  • Die Mitglieder der GFAI erhalten einen jährlichen Bericht über die Aktivitäten und Ergebnisse des Instituts und können sich so regelmäßig aus erster Hand ein Bild über die Fortschritte beim Einsatz von Sprachtechnologie in der Wirtschaft machen.
  • Sie können außerdem an der Mitgliederversammlung teilnehmen, die jeweils den Jahresbericht sowie den Wirtschaftsplan für das nächste Jahr diskutiert. Dabei können die Mitglieder auch ihre Interessen einbringen und Anregungen für neue Initiativen, Projekte und Anwendungen geben.
  • Schließlich stehen die hoch qualifizierten Mitarbeiter des IAI für Beratung auf dem Gebiet der Sprachtechnologie zur Verfügung.
  • Durch die Kooperation mit der Universität (Informationswissenschaft, Dolmetschen und Übersetzen, Computerlinguistik) sind laufend Studenten im Rahmen von Praktika, Seminar- und Diplomarbeiten sowie auch Doktoranden tätig.
  • Hier besteht ein Pool an jungen (aber schon erprobten) Talenten, aus dem ggf. auch die Mitglieder der GFAI ihren Personalbedarf decken können.

Für Unternehmen und Institutionen, die Sprachtechnologie einsetzen oder dies für die nächste Zukunft planen, ist eine Mitgliedschaft in der GFAI lohnend!